Wichernhaus Altdorf

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13.08.2019

Mit Ajax und E.T. über den Erlebnisbauernhof

Beim 1. Tierpatentreffen am Auhof konnten Tierpatinnen und Tierpaten ihre Schützlinge kennenlernen

Hilpoltstein – „Am besten hat mir das Schwein Ajax gefallen. Das lag so entspannt und glücklich im Matsch“, erzählte eine begeisterte Tierpatin. Zum ersten Mal lud der Erlebnisbauernhof am Auhof in Hilpoltstein am vergangenen Wochenende alle Tierpatinnen und Tierpaten ein. Von der Arbeit des Erlebnisbauernhofs konnten sich dabei alle selbst überzeugen: Nutztierrassen, die vom Aussterben bedroht sind, werden am Erlebnisbauernhof gepflegt, der Hof ist ein sogenannter „Arche-Bauernhof“.

Mit dabei waren auch Lisa Dantonello und Lars Barthel von der Drogeriemarktkette dm. Im vergangenen Jahr hatten sie es ermöglicht, dass in insgesamt sechs Filialen im Landkreis das Projekt „Tierpaten“ bekannt gemacht wurde – mit Erfolg. 18 neue Patinnen und Paten sind über dm auf die Aktion aufmerksam geworden, drei waren beim Treffen am Auhof mit dabei. Die Spenden, die über die Patenschaften eingehen, werden für Futter, Tierarztkosten und Erhalt und Weiterentwicklung der Ställe verwendet. Auch die Mitarbeitenden von dm, die mitgeholfen hatten, das Projekt bekannt zu machen, waren herzlich eingeladen. 

Bernhard Hanisch, Leiter des Erlebnisbauernhofs, führte alle Besucherinnen und Besucher über den Hof. Anschließend gab es für die Gäste selbstgebackenen Kuchen und frischen Kaffee. Neben Schwein Ajax war vor allem der Esel E.T. der Liebling des Publikums. „Ich freue mich schon auf das nächste Treffen“, sagte eine Tierpatin.

Wer Interesse daran hat, selbst eine Patenschaft zu übernehmen, findet alle Informationen unter www.rummelsberger-diakonie.de/tierpatenschaft im Internet.


Von: Diakonin Arnica Mühlendyck

Mit dem Esel E.T. konnten die Tierpatinnen und Tierpaten kuscheln.(Foto: Kippenberg)

Einige Tierpatinnen und Tierpaten waren der Einladung auf den Erlebnisbauernhof gefolgt. (Foto: Mooseder-Popp)

Das entspannte Schwein Ajax kam bei allen Besucherinnen und Besuchern toll an. (Foto: Kippenberg)

12.08.2019

„Jede Fachkraft ist ein echter Gewinn“

Drei Azubis im Haus Weiher der Rummelsberger Diakonie unbefristet übernommen - Noch freie Stellen für Azubis

Hersbruck – Im Haus Weiher der Rummelsberger Diakonie haben drei junge Menschen ihre Ausbildung im sozialen Bereich abgeschlossen und starten nun mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag ins Berufsleben. „Am Ende eines Ausbildungsjahrganges drei motivierte Absolvent_innen auf einmal einstellen zu können, ist ein hervorragendes Ergebnis“, freut sich Einrichtungsleiter Martin Chmel. Da Mitarbeitende in Zeiten des Fachkräftemangels schwer zu finden sind, will der Einrichtungsleiter künftig verstärkt auf die Ausbildung setzen. Bis zu sieben junge Frauen und Männer können im Herbst im Haus Weiher mit einer Ausbildung beginnen. „Jede Fachkraft, die zu uns kommt, ist ein echter Gewinn“, betont Chmel

Larry Koop ist einer von Ihnen. Der 23-Jährige hat sich nach der Realschule für die kombinierte Ausbildung zum Diakon und Erzieher entschieden. Im Haus Weiher hat er sich während der Ausbildung sehr wohl gefühlt. „Die Arbeit mit Menschen mit einer Behinderung erfüllt mich“, sagt Koop. Von ihnen habe er gelernt, sich nicht durch Kleinigkeiten ablenken zu lassen und bei sich zu bleiben.

Im Haus Weiher der Rummelsberger Diakonie leben 79 Menschen mit einer geistigen Behinderung. Ausbildungsplätze gibt es in den drei Wohnbereichen und in der Talentschmiede, wie die Werkstätten und Förderstätten der Rummelsberger Diakonie seit kurzem heißen. Angehende Heilerziehungspfleger_innen und Erzieher_innen können den praktischen Ausbildungsteil in der Einrichtung der Rummelsberger Diakonie absolvieren. „Aber auch Studierende und Auszubildende im Bereich Alten- und Krankenpflege können ihre Berufspraktika in Weiher machen“, informiert Martin Chmel.

Larry Koop schwärmt von der familiären Atmosphäre und dem wertschätzenden Umgang im Team. Außerdem findet er es gut, für eine kirchliche Einrichtung zu arbeiten. „Bei der Rummelsberger Diakonie konnte ich mein theologisches Wissen vertiefen, diakonische Werte leben und einen sozialen Beruf erlernen“, sagt der Hersbrucker.

Wissen und Werte werden im Haus Weiher gerne an den Nachwuchs weitergegeben. „Wir kümmern uns um unsere Azubis“, verspricht Einrichtungsleiter Martin Chmel. Jeder junge Mensch hat einen Paten als Ansprechpartner für Fragen. „Wir pflegen einen intensiven Austausch untereinander und falls es zu Problemen kommt, lösen wir sie im Gespräch.“ Wer Interesse an einer Ausbildung oder einem Praktikum hat, kann Martin Chmel direkt ansprechen. Er ist per E-Mail unter haus-weiher@rummelsberger.net oder telefonisch unter 09151 81 83 11 zu erreichen.

Weitere Informationen zum Haus Weiher stehen im Internet unter: www.rummelsberger-diakonie.de/haus-weiher.


Von: Heike Reinhold

Larry Koop (rechts) und Martin Chmel machen Nägel mit Köpfen: Der Einrichtungsleiter geht mit dem neuen Mitarbeiter den unbefristeten Arbeitsvertrag durch. Foto: Simon Malik

Teamwork wird im Haus Weiher der Rummelsberger Diakonie groß geschrieben: Larry Koop (links) und Einrichtungsleiter Martin Chmel kickern eine Runde zur Entspannung. Foto: